• Susan Tewes

Zu den Ureinwohnern Panamas und einmal ins Paradies bitte !




Unsere letzte Station, bevor wir den Panamakanal durchqueren würden, war eine kleine Insel, zugehörig der San Blas Inselgruppen. Diese liegen östlich des Panamakanals, einem autonomen Gebiet, das sich entlang der panamaischen Karibikküste von El Porvenir bis hin zur kolumbianischen Grenze erstreckt.

Uns wurde mitgeteilt, dass auf dieser Insel noch Ureinwohner Panamas, die Kunas, in traditionellem Sinne leben würden.


Während wir also mit der MS Albatros unser Ziel ansteuerten, fuhren wir an kleinen, traumhaften Palmeninseln vorbei. Die Vorfreude auf den heutigen Tag stieg. Weisse Sandstrände und Palmen kannte ich aus Theiland, Mauritius und anderen Reisstation, aber das was ich hier sah übertraf einfach alles.

Also packte ich mein Badetuch und meinen Schnorchel ein und konnte es kaum erwarten vom Schiff zu kommen.


Aber schon auf dem Weg zur Insel wurde mir klar, hier ist nichts mit Schnorcheln und paradisisch sieht es auch nicht mehr aus. Die Insel war nicht groß, eine Bambushütte reihte sich an die nächste, Müll lag und schwam überall rum. Die Toilette ging auch direkt ins Wasser. Da wollte ich definitiv nicht ins Wasser.



Die meisten Wege waren eng und staubig. In der Hauptstrasse präsentierten die Kuna Frauen ihre, in Handarbeit angefertigten, Tücher. Kinder hielten Hundewelpen in die Kameras (ein Foto. ein Dollar).




Auch wenn der Eindruck erweckt werden sollte, dass hier die Zeit stehen geblieben sei, so schimmerte doch auf jeder Hütte eine Solaranlage, direkt neben einer bunten Satelittenschüssel. Als mir ein Mann dann erklären wollte, wo er uns mit dem Boot hinfahren kann, holte er sein Handy raus und zeigte es mir auf Google Maps. Natürlich 🙈


Das hier einmal gesehen zu haben, war schon eine Erfahrung für sich. Ob die Menschen glücklich waren, dass kann ich nicht beurteilen. Sie schienen zufrieden. Trotzdem hatte ich schnell genug gesehen und wollte gerne wieder runter. Auch Ben und ein Päarchen, welches mit uns unterwegs war, wollten weiter. Nur wohin ? Zurück aufs Schiff war eigentlich keine Option. Aber was machen, wenn man mitten auf dem Meer, auf so einer Insel fest sitzt ? Ich hatte immer noch meinen Schnorchel fest in der Hand und wollte unbedingt zu diesen paradisischen Inseln. So fing ich an mich durchzufragen, bis ich schliesslich einen kleinen, alten Mann fand, der ein Holzboot besaß. Wir konnten uns nur mit Händen und Füssen (und google maps) verständigen, aber ich war mir sicher, dass er verstand, dass wir in 4 Stunden wieder auf dem Schiff sein mussten. So stiegen wir in das Boot und steuerten auf das Meer hinaus. Ein bisschen Abenteuer muss ja auch auf einer Kreuzfahrt sein :-) Und dann, nach schon kurzer Zeit, sahen wir eine winzig kleine Palmeninsel am Horizont.


Ich dachte wir würden ewig brauchen, aber nach 10 min. Vollspeed waren wir da.....im Paradies. Keine 300m im Durchmesser, hochgewachsene Palmen und umrandet wurde die Inseln von weissem Sandstrand. Bunte Fische konnten wir in dem glasklaren Wasser schwimmen sehen. Nur zwei Holzboote lagen an dem Steinsteg und eine Schaukel hing einladend von einer Palme herunter. Hier könnte man es länger aushalten.


Am Ende hatten wir gute 3 Stunden und tatsächlich kam unser Boot pünktlich, um uns abzuholen.




















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